
























Die Zahl der älteren Menschen in unserer Gesellschaft wird größer, damit nimmt auch der Anteil der Pflegebedürftigen stetig zu. Das birgt ein hohes Potenzial: Aufgrund dieser bevölkerungsdynamischen Entwicklung wächst der Bedarf an Pflegeeinrichtungen und -plätzen für die älteren Generationen beständig und somit die Chancen in diesem Zukunftsmarkt: Aufgrund der rasant zunehmenden Nachfrage, die dem demographischen Wandel geschuldet ist, erfahren Spezialimmobilien für die Pflege eine solide Wertsteigerung. Als Kapitalanlage sind sie daher eine hervorragende Möglichkeit für die Vermögenssicherung, Vermögensbildung und attraktive Altersvorsorge.
Bei Deutschland.Immobilien genießen Investorinnen und Investoren exklusiv das sogenannte Bevorzugte Belegungsrecht PLUS. Das bedeutet, dass Eigentümerinnen und Eigentümer im Falle des Eigenbedarfs in allen Einrichtungen Wartelistenpriorität genießen, die dem Verbund angeschlossen sind. Damit erhöht sich die Chance auf eine Wohnung für betreutes Seniorenwohnen oder einen Pflegeplatz im Alter enorm – sogar, wenn Sie für die Unterbringung eines Angehörigen sorgen müssen. Weitere Informationen finden Sie hier.
Die Entscheidung für die Anlage von Kapital im Segment der Pflegeimmobilien hängt von mehreren Faktoren ab. Hier finden Sie die wichtigsten Kriterien für ein Investment.
Eine Pflegeimmobilie ist eine speziell konzipierte Immobilie, die für die stationäre oder teilstationäre Pflege von pflegebedürftigen Menschen genutzt wird. Dazu zählen unter anderem Pflegeheime, Seniorenresidenzen und Einrichtungen für betreutes Wohnen.
Als Kapitalanlage erwerben Investorinnen und Investoren in der Regel ein einzelnes Pflegeappartement oder eine Teileigentumseinheit innerhalb einer Pflegeeinrichtung. Die Immobilie wird anschließend langfristig an einen professionellen Betreiber vermietet, der den Pflegebetrieb übernimmt.
Für Kapitalanlegerinnen und Kapitalanleger zeichnet sich die Pflegeimmobilie durch langfristige Mietverträge, planbare Einnahmen und einen geringen Verwaltungsaufwand aus, da Vermietung, Instandhaltung im laufenden Betrieb und Mieterwechsel in der Verantwortung des Betreibers liegen.
Eine Pflegeimmobilie als Kapitalanlage zählt zu den stabilsten Immobilieninvestments in Deutschland. Investoren profitieren von langfristig gesicherten Mieteinnahmen, da der Pflegebedarf unabhängig von konjunkturellen Schwankungen stetig wächst. Der Betreiber schließt in der Regel langlaufende Mietverträge über 20 bis 30 Jahre ab, wodurch die Einnahmen nicht von einzelnen Bewohnern, sondern vom Betreiber getragen werden.
Im Vergleich zu klassischen Wohnimmobilien sind Leerstandsrisiken deutlich geringer, da Pflegeplätze strukturell nachgefragt werden. Zusätzlich entfallen für Kapitalanleger häufig Verwaltungsaufwand und Mietersuche. Pflegeimmobilien eignen sich daher besonders für Anleger, die planbare Renditen, geringen Verwaltungsaufwand und langfristige Sicherheit suchen.
Der demografische Wandel ist einer der wichtigsten Treiber für Pflegeimmobilien als Kapitalanlage. In Deutschland steigt die Zahl der über 80-Jährigen seit Jahren kontinuierlich. Besonders die Babyboomer-Generation erreicht in den kommenden Jahrzehnten ein Alter mit erhöhtem Pflegebedarf.
Mit zunehmendem Alter steigen auch die Pflegegrade, insbesondere Pflegegrad 3 und 4, die eine stationäre Pflege erforderlich machen. Gleichzeitig fehlt es vielerorts an ausreichenden Pflegeplätzen. Diese Angebotsknappheit sorgt für eine dauerhaft hohe Auslastung von Pflegeimmobilien. Für Investoren bedeutet das eine nachhaltige Nachfrage, stabile Mieteinnahmen und ein geringes Marktrisiko – selbst in wirtschaftlich unsicheren Zeiten.
Bei einer Pflegeimmobilie wird die Miete nicht von den einzelnen Bewohnerinnen und Bewohnern, sondern vom Betreiber der Pflegeeinrichtung gezahlt. Der Betreiber schließt mit den Eigentümerinnen und Eigentümern der Pflegeimmobilie in der Regel langfristige Mietverträge über 20 bis 30 Jahre ab und ist für den laufenden Betrieb der Einrichtung verantwortlich.
Die Einnahmen des Betreibers stammen überwiegend aus den Pflegesätzen, die von den Pflegekassen, den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie gegebenenfalls von Sozialhilfeträgern übernommen werden. Dadurch sind die Mieteinnahmen für Kapitalanlegerinnen und Kapitalanleger weitgehend unabhängig von der individuellen Zahlungsfähigkeit einzelner Pflegebedürftiger.
Dieses Modell sorgt für planbare und stabile Mieteinnahmen und reduziert das Risiko von Mietausfällen deutlich. In Kombination mit der hohen Auslastung von Pflegeeinrichtungen gilt die Kapitalanlage Pflegeimmobilie daher als besonders einnahmesicher und krisenresistent.
Pflegeimmobilien werden in der Regel über eine Kombination aus Eigenkapital und Fremdfinanzierung erworben. Kapitalanlegerinnen und Kapitalanleger finanzieren den Kauf häufig mit einem Bankdarlehen, während ein Teil des Kaufpreises durch Eigenkapital eingebracht wird. Die Höhe des erforderlichen Eigenkapitals hängt vom Objekt, der Bonität der Käuferinnen und Käufer sowie vom Finanzierungskonzept ab.
Ein wesentlicher Vorteil bei Pflegeimmobilien ist die langfristige Vermietung an einen Betreiber. Die vertraglich gesicherten Mieteinnahmen über Laufzeiten von meist 20 bis 30 Jahren erhöhen die Planungssicherheit und werden von Banken häufig positiv bewertet. Dadurch sind attraktive Finanzierungskonditionen möglich.
Die laufenden Mieteinnahmen aus der Pflegeimmobilie können zur Tilgung des Darlehens genutzt werden. Ergänzend lassen sich Finanzierungszinsen steuerlich geltend machen, was die effektive Belastung für Kapitalanlegerinnen und Kapitalanleger zusätzlich reduziert.
Insgesamt ermöglicht dieses Finanzierungsmodell auch privaten Investorinnen und Investoren den Einstieg in die Kapitalanlage Pflegeimmobilie – mit planbaren Einnahmen, überschaubarem Risiko und langfristiger Perspektive.
Das Risiko bei Pflegeimmobilien gilt im Vergleich zu anderen Immobilienarten als überschaubar, sofern zentrale Kriterien eingehalten werden. Das größte Risiko liegt im Betreiber, weshalb dessen wirtschaftliche Stabilität entscheidend ist. Durch langfristige Mietverträge, staatlich regulierte Pflegeleistungen und den demografischen Rückenwind gelten Pflegeimmobilien als krisenresistente Kapitalanlage.
Im Gegensatz zu Wohnimmobilien sind Investoren nicht von einzelnen Mietern abhängig und müssen sich nicht um Mietausfälle oder Leerstand kümmern. Eine sorgfältige Auswahl von Standort und Betreiber minimiert das Risiko zusätzlich.
Einkünfte aus der Vermietung einer Pflegeimmobilie unterliegen grundsätzlich der Einkommensteuer. Die tatsächliche steuerliche Belastung hängt dabei von der individuellen Einkommens- und Steuersituation der Eigentümerinnen und Eigentümer ab. Gleichzeitig bietet die Kapitalanlage Pflegeimmobilie attraktive steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten.
So können Kapitalanlegerinnen und Kapitalanleger die Abschreibung für Abnutzung (AfA) steuerlich geltend machen. Für Neubau-Pflegeimmobilien beträgt die lineare AfA derzeit 3,0 % pro Jahr, bezogen auf den Gebäudeanteil. Zusätzlich können Finanzierungszinsen, Erwerbsnebenkosten sowie laufende Kosten im Zusammenhang mit der Vermietung als Werbungskosten steuerlich berücksichtigt werden.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil: Der Verkauf einer Pflegeimmobilie ist nach Ablauf der zehnjährigen Spekulationsfrist vollständig steuerfrei, sofern die Immobilie nicht selbst genutzt wurde. Dadurch lassen sich langfristige Wertsteigerungen steueroptimiert realisieren.
Insgesamt tragen diese steuerlichen Vorteile dazu bei, die Netto-Rendite von Pflegeimmobilien deutlich zu erhöhen und machen sie insbesondere für langfristig orientierte Kapitalanlegerinnen und Kapitalanleger attraktiv.
Beim Kauf einer Pflegeimmobilie sind mehrere Kriterien entscheidend für den langfristigen Anlageerfolg:
· Erfahrener und wirtschaftlich stabiler Betreiber mit nachweisbarer Erfolgsbilanz
· Bonität und Betreiberkonzept, inklusive Auslastungsquote und Pflegephilosophie
· Attraktiver Standort mit wachsender älterer Bevölkerung und guter Infrastruktur
· Langfristiger Mietvertrag (idealerweise 20–30 Jahre) mit Indexierung
· Moderne, barrierefreie und pflegegerechte Bauweise
· Klare Regelungen zu Instandhaltung und Kostenverteilung
· Nachhaltiges Immobilienkonzept im Hinblick auf Energieeffizienz und ESG-Kriterien
Eine professionelle Prüfung dieser Faktoren reduziert Risiken erheblich und erhöht die Chance auf eine dauerhaft erfolgreiche Investition in Pflegeimmobilien.