
























Die Entscheidung für eine Kapitalanlage im Segment der Bestandswohnungen hängt von mehreren Faktoren ab. Hier finden Sie die wichtigsten Kriterien für ein Investment.
Eine Bestandswohnung als Kapitalanlage ist eine bereits bestehende Wohnimmobilie, die nicht zur Eigennutzung, sondern zur Vermietung und zum langfristigen Vermögensaufbau erworben wird. Die Wohnung kann bereits vermietet oder leerstehend sein und befindet sich meist in etablierten Wohnlagen mit gewachsener Infrastruktur.
Für Kapitalanlegerinnen und Kapitalanleger bieten Bestandswohnungen den Vorteil, dass Marktmieten, Nachfrage und Lagequalität bereits gut einschätzbar sind. Dadurch lassen sich Rendite, Risiken und Entwicklungspotenzial realistischer bewerten als bei vielen Neubauprojekten.
Bestandswohnungen gelten daher als bewährte und planbare Form der Immobilieninvestition, insbesondere für Anleger, die laufende Mieteinnahmen mit langfristiger Wertentwicklung kombinieren möchten.
Der Kauf einer Bestandswohnung als Kapitalanlage bietet stabile Renditechancen und einen direkten Zugang zum Mietmarkt. Besonders vermietete Bestandswohnungen sichern sofortige Mieteinnahmen und kalkulierbare Cashflows, da bestehende Mietverträge die Einnahmen absichern.
Bestandswohnungen in gefragten und etablierten Lagen verfügen häufig über ein attraktives Wertsteigerungspotenzial, etwa durch Modernisierung oder energetische Sanierung. Anleger profitieren damit von einer Kombination aus laufenden Einnahmen und langfristigem Vermögensaufbau. Diese Investmentform eignet sich besonders für Investoren, die auf Planbarkeit und Sicherheit setzen.
Nein, eine Bestandswohnung als Kapitalanlage muss nicht zwingend vermietet sein. In der Praxis werden jedoch häufig bereits vermietete Bestandswohnungen bevorzugt, da sie sofortige Einnahmen und eine hohe Planungssicherheit bieten.
Eine vermietete Bestandswohnung ermöglicht kalkulierbare Mieteinnahmen und reduziert das Leerstandsrisiko.
Eine leerstehende Bestandswohnung bietet dagegen mehr Gestaltungsspielraum, etwa durch Neuvermietung zum marktgerechten Mietniveau oder gezielte Modernisierungsmaßnahmen, erfordert jedoch einen höheren Anfangsaufwand.
Welche Variante sinnvoll ist, hängt von den individuellen Anlagezielen, der Lage, dem Zustand der Immobilie und der persönlichen Strategie ab.
Investoren können die Anschaffungskosten einer Bestandswohnung über die lineare Abschreibung (§ 7 Abs. 4 EStG) steuerlich geltend machen. Zusätzlich lassen sich laufende Kosten wie Instandhaltung, Verwaltung oder Modernisierungen absetzen.
Vermietete Bestandsimmobilien bieten oft höhere Abschreibungsbeträge als Neubauten, da Sanierungen nachträglich steuerlich berücksichtigt werden können. Die steuerliche Optimierung erhöht die Nettorendite erheblich. In Kombination mit stabilen Mieteinnahmen ist das Investment in Bestandswohnungen besonders attraktiv für Anleger, die langfristig ihr Kapital sichern und gleichzeitig die Steuerlast effektiv reduzieren möchten.
Der bauliche Zustand einer Bestandswohnung ist ein zentraler Faktor für die Wirtschaftlichkeit und langfristige Rendite einer Kapitalanlage. Er beeinflusst sowohl die laufenden Kosten als auch den zukünftigen Wert der Immobilie.
Gut erhaltene Bestandswohnungen mit überschaubarem Modernisierungsbedarf bieten oft ein attraktives Verhältnis von Kaufpreis, Mieteinnahmen und Instandhaltungskosten. Immobilien mit Sanierungsbedarf können zwar günstiger erworben werden, erfordern jedoch eine realistische Kostenkalkulation für Renovierungen, energetische Maßnahmen oder technische Erneuerungen.
Für Kapitalanlegerinnen und Kapitalanleger ist es entscheidend, den Zustand der Bausubstanz, der Haustechnik, der Energieeffizienz sowie mögliche Instandhaltungsrücklagen zu prüfen. Eine professionelle Bewertung hilft dabei, unerwartete Kosten zu vermeiden und das Renditepotenzial realistisch einzuschätzen.
Risiken bei Bestandswohnungen als Kapitalanlage umfassen Leerstand, Mietausfall, Instandhaltungskosten und mögliche Modernisierungsaufwände. Auch Altlasten oder rechtliche Probleme mit bestehenden Mietverträgen können auftreten. Eine sorgfältige Due Diligence, inklusive Mietvertragsprüfung, Objektzustand und Lageanalyse, ist entscheidend.
Mit professioneller Unterstützung von Immobilienexperten, Gutachtern und Steuerberatern lassen sich Risiken minimieren. Wer die Objekte sorgfältig auswählt, kann von stabilen Einnahmen und langfristiger Wertsteigerung profitieren, wodurch Bestandswohnungen eine planbare und renditestarke Kapitalanlage bleiben.
Die Auswahl der richtigen Bestandswohnung hängt von Lage, Zustand, Mietverträgen und Renditepotenzial ab. Gefragte Stadtteile oder wachstumsstarke Regionen sichern langfristige Mieteinnahmen. Vor dem Kauf sollten Objektbewertung, Mietrendite, Modernisierungsbedarf und steuerliche Aspekte geprüft werden.
Digitale Plattformen für Bestandswohnungen bieten detaillierte Objektdaten, Renditerechner und Vermietungsinformationen. Immobilienexperten, Steuerberater und Gutachter helfen Investoren, passende Immobilien zu identifizieren, Risiken zu minimieren und eine renditestarke Bestandswohnung zu erwerben, die sofortige Einkünfte und langfristige Wertsteigerung kombiniert.