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Die Eigentumswohnung ist die Standardvariante, wenn Sie attraktive Einkünfte aus der Vermietung von Wohnraum erzielen möchten. Je nach Zustand und Lage können Sie eine gute Mietrendite realisieren. Beim Kauf wählen Sie zwischen einem bestehenden Objekt und einem Neubauvorhaben. Aufgrund des demographischen Wandels, also der allgemeinen Bevölkerungsentwicklung in Deutschland, werden andere Segmente bei Immobilien als Kapitalanlage immer gefragter, z. B. Betreiberimmobilien für Pflege und Betreutes Wohnen oder auch Mikroapartements.
Die Entscheidung für eine Investition in Immobilien hängt von mehreren Faktoren ab. Hier finden Sie die relevantesten Kriterien für ein Investment.
Eine Investition in Immobilien gilt seit Jahrzehnten als eine der stabilsten Formen der Kapitalanlage. Historisch betrachtet haben gut gepflegte Immobilien in Top-Lagen langfristig an Wert gewonnen. Bei einem ausreichend langen Anlagehorizont lassen sich solide Renditen aus Immobilien erzielen. Auch wenn es keine Garantie für Wertsteigerungen gibt, zeigen Immobilienpreise langfristig eine positive Tendenz. Dadurch ermöglichen Anlage-Immobilien nicht nur einen nachhaltigen Vermögensaufbau, sondern auch langfristigen Kapitalzuwachs. Wer in Immobilien investiert, profitiert somit von einer Kombination aus laufenden Mieteinnahmen und potenziellen Wertsteigerungen.
Eine Immobilieninvestition bietet den Vorteil regelmäßiger, planbarer Einnahmen. Durch die Vermietung von Anlage-Immobilien erzielen Sie monatliche Mieteinnahmen, die zur Tilgung eines aufgenommenen Darlehens beitragen können. Im Idealfall trägt sich die Immobilie selbst und generiert darüber hinaus einen positiven Cashflow. Langfristig profitieren Immobilieninvestoren sowohl von laufenden Erträgen als auch von möglichen Wertsteigerungen am Immobilienmarkt.
Immobilien als Kapitalanlage gelten als bewährter Inflationsschutz. Steigende Baukosten und Grundstückspreise wirken langfristig positiv auf den Immobilienwert. Zudem können bei indexierten Mietverträgen die Mieten an die Inflationsrate angepasst werden. So steigen die Mieteinnahmen parallel zur allgemeinen Teuerung, was die reale Rendite von Immobilieninvestitionen zusätzlich stabilisiert.
Immobilieninvestoren in Deutschland profitieren von attraktiven steuerlichen Anreizen. Bei Neubauimmobilien mit Gewinnerzielungsabsicht können Sie gemäß § 7 EStG eine Abschreibung für Abnutzung (AfA) von 3,0 % jährlich geltend machen. Darüber hinaus ist der Verkauf von Anlage-Immobilien nach zehn Jahren steuerfrei, sofern die Immobilie nicht selbst genutzt wurde. Diese steuerlichen Vorteile können die Gesamtrendite Ihrer Immobilieninvestition deutlich erhöhen. Denkmalimmobilien als Anlageobjekte profitieren von attraktiven steuerlichen Förderungen, da Käufer die Sanierungskosten gemäß §§ 7i/7h EStG über erhöhte Abschreibungen steuerlich geltend machen und so erhebliche Steuervorteile erzielen können.
Investment-Immobilien ermöglichen eine effektive Diversifikation des Anlageportfolios. Im Vergleich zu Aktien oder Anleihen ist der Immobilienmarkt weniger volatil und weitgehend unabhängig vom kurzfristigen Börsengeschehen. Durch die Streuung Ihres Vermögens auf verschiedene Anlageklassen reduzieren Sie das sogenannte „Klumpenrisiko“. Wertschwankungen einzelner Investments können so besser ausgeglichen werden, während Immobilieninvestitionen Stabilität und planbare Renditen bieten.
Bei der Auswahl einer geeigneten Anlage-Immobilie spielen mehrere Faktoren eine entscheidende Rolle. Neben Kaufpreis und verfügbarem Eigenkapital ist insbesondere die Lage ausschlaggebend. Eine positive Standortentwicklung, stabile Nachfrage und demographische Trends (z. B. im Bereiche von Pflegeimmobilien und Seniorenparks für Betreutes Wohnen) sind zentrale Kriterien für langfristiges Wertsteigerungspotenzial und nachhaltige Mieteinnahmen. Investment-Immobilien in wachstumsstarken Städten oder attraktiven Regionen bieten hier die besten Chancen für langfristigen Vermögensaufbau.
Wichtig ist es, dass Sie vor der Investition in Immobilien alle Risiken abwägen, z. B. das Risiko des Wertverlusts aufgrund der Negativentwicklung einer Lage, längerer Leerstand, unerwartet hohe Instandsetzungskosten und zum Teil rechtliche Herausforderungen. Bevor Sie in Immobilien investieren, ist es ratsam, gründlich zu recherchieren, professionellen Rat einzuholen und Ihre finanzielle Situation sorgfältig zu bewerten.
Die Höhe des benötigten Eigenkapitals hängt vom Kaufpreis, der Finanzierung und dem Anlageobjekt ab. Für eine sichere Immobilienfinanzierung empfehlen Banken in der Regel 15–25 % Eigenkapital zzgl. Kaufnebenkosten. Mit einem guten Finanzierungskonzept lässt sich jedoch auch ein Einstieg in die Geldanlage Immobilien mit geringerem Eigenkapital realisieren.
Zusätzlich zum Kaufpreis fallen Kaufnebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten sowie ggf. Maklerprovisionen an. Beim Erwerb einer Anlage-Immobilie sollten Investoren mit Forderungen von ca. 10–15 % des Kaufpreises rechnen, bestehend aus Grunderwerbsteuer (je nach Bundesland ca. 3,5–6,5 %), Notarkosten (ca. 1,5 %) und Grundbuchkosten (ca. 0,5 %).