Ratgeber Pflegeimmobilie

Was sind Pflegeimmobilien?

Mit einer Pflegeimmobilie erwerben Sie ein einzelnes Pflegeappartement in einem Pflegeheim in einem konjunkturunabhängigen Wachstumsmarkt. Der Kauf ist über das Grundbuch abgesichert, so dass Sie Ihr Eigentum jederzeit verkaufen, beleihen, verschenken oder vererben können. Sie haben eine festgeschriebene Mieteinnahme über einen langen Zeitraum von 20 bis 30 Jahren, die bei Mietausfall des Bewohners des Pflegeappartements durch Zuschüsse der Sozialkassen an den Pächter gesichert wird. Dadurch ist dessen Ausfallrisiko reduziert. Sie bekommen Ihre anteilige Pachtzahlung unabhängig von der tatsächlichen Belegung des Appartements.

Neben diesen klassischen förderungswürdigen Sozialimmobilien gem. SGB (Sozialgesetzbuch) XI, bieten wir Ihnen auf DEUTSCHLAND.Immobilien auch nicht-förderungswürdige Immobilien wie Betreutes Wohnen an. Immobilien für Betreutes Wohnen, die einen Pachtvertrag mit einem Betreiber innehaben, bieten Ihnen ebenfalls über 20 bis 30 Jahre sichere Mieteinnahmen. Allerdings erhalten Betreiber keine Zuschüsse der staatlichen Sozialkassen bei Zahlungsausfall des Bewohners. Hier übernehmen Sie als Anleger, ähnlich wie bei einer Eigentumswohnung, alle finanziellen und objektbezogenen Entscheidungen selbst.

Für wen sind Pflegeimmobilien als Anlage sinnvoll?

Pflegeimmobilien sind für private Kapitalanleger attraktiv, die mit wenig Verwaltungsaufwand einen hohen Mietzins risikoarm erwirtschaften wollen. Um die Bewirtschaftung und Verwaltung kümmern sich der Betreiber der Einrichtung, sowie ein Verwalter. Klar ist: Die Deutschen werden immer älter. Mit der Lebenserwartung steigt auch der Bedarf an Pflegeplätzen in Altersheimen. Mit einer Pflegeimmobilie nutzen Sie den demografischen Wandel zu Ihren Gunsten. Das Besondere: Als Besitzer einer Pflegeimmobilie erhalten Sie über das bevorzugte Belegungsrecht bei Eigenbedarf einen Pflegeplatz für sich oder nahe Angehörige in einem der Häuser des Betreibers. Bereits vom ersten Tag des Besitzes an!

Highlights

  • Appartements in Seniorenheimen sind durch den demografischen Wandel stark nachgefragt
  • Hohe Mietzinsen von 3,9% bis 5,5% und Mietzahlungen auch bei Leerstand
  • Bevorzugtes Belegungsrecht bei Eigenbedarf

Die Pflegeimmobilie

War es in den vergangenen Jahren üblich, dass überwiegend Großinvestoren wie Banken und Versicherungen oder Fonds meist ganze Pflegeheime erworben haben, so hat sich dieser Markt mittlerweile stark verändert. Heute werden Pflegeeinrichtungen ähnlich wie Eigentumswohnungen nach WEG (Wohnungseigentumsgesetz) aufgeteilt in einzelne Pflegeappartements. Diese Öffnung des Marktes ermöglicht nun auch dem "normalen" Kapitalanleger eine langfristige, wertstabile Geldanlage mit hohen Renditechancen. Der Kauf eines Pflegeappartements im Teileigentum wird dabei wie bei einem üblichen Immobilienerwerb – beispielsweise einer Eigentumswohnung – über das Grundbuch abgesichert.

Die Vorteile gegenüber herkömmlichen Mietwohnungen sind:

Sie haben über den 20 bis 30 Jahre laufenden Pachtvertrag mit einem namhaften Pflegeheimbetreiber keine Vermietungs- oder Nachvermietungssorgen. Ebenso übernimmt der Mieter die wesentlichen Instandhaltungsmaßnahmen, so dass im Vergleich zu einer konventionellen Eigentumswohnung weniger Rücklagen gebildet werden müssen. Momentane Mietzinsen zwischen 3,9% und 5,5% p.a. mit Erhöhungspotential durch Indexierung des Pachtvertrages runden das Angebot ab!

Zu den Pflichten des Pflegeheimbetreibers zählen i.d.R. Instandhaltungsmaßnahmen und Übernahme der Instandhaltungskosten (außer Dach und Fach) sowie die Auszahlung der monatlichen Pacht, die unabhängig von der tatsächlichen Belegung des gekauften Appartements gezahlt wird. Falls der Bewohner eines Pflegeappartements die monatliche Mietzahlung (Investitionskosten) an den Betreiber nicht mehr leisten kann, übernimmt in solchen Fällen die Sozialkasse gem. SGB (Sozialgesetzbuch) XI diesen Teil. Dadurch ist die Bezahlung des Pflegeplatzes für den Betreiber gesichert. Da sich der Betreiber des Pflegeheimes um sämtliche Aufgaben rund um das Gebäude und die Vermietung kümmert, haben Anleger meist nur einen geringen Verwaltungsaufwand im Vergleich zu einer Eigentumswohnung.

Die perfekte Anlage-Immobilie suchen & finden

Die perfekte Anlage-Immobilie suchen & finden

Der Standort einer Immobilie als Kapitalanlage ist ein entscheidendes Qualitätsmerkmal. Befindet sich die Immobilie etwa in einer strukturschwachen Region, sinken die Erfolgschancen auf eine erfolgreiche Vermietung. Daher empfiehlt es sich, in einen Standort mit positiver Zukunftsprognose zu investieren. In Regionen mit niedriger Arbeitslosigkeit und florierender Wirtschaft sind Kapitalanlage-Immobilien meist wertstabil und gut vermietbar. Bei der Wahl des Standortes sollte auch bedacht werden, dass sich die Qualität der Lage mit der Zeit verändern kann.

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Demografie

Demographie

Deutschland verändert sich - unaufhörlich

Immer mehr alte Menschen stehen einer Gruppe junger Menschen gegenüber. Deutlich wird das insbesondere auf dem wachsenden Pflegemarkt:

  • Die deutsche Bevölkerung ist die älteste Europas mit einer durchschnittlich steigenden Lebenserwartung von 3 Monaten jährlich.
  • Im Jahr 2060 wird schon jeder Dritte in Deutschland über 65 Jahre und jeder Siebte über 80 Jahre alt sein.
  • Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt bis ins Jahr 2060 auf 4,8 Millionen.

(Auszüge aus den Prognosen des Statistischen Bundesamtes.)

Der demografische Wandel hat zur Folge, dass immer mehr zu Pflegende auf langen Wartelisten für einen Pflegeplatz in Senioren- und Pflegeeinrichtungen stehen. Eine häusliche Pflege durch Angehörige ist in vielen Fällen nicht möglich oder neben Beruf und Familie machbar. Die Versorgung und Pflege der heutigen und zukünftigen Senioren sind eine der wichtigsten zu berücksichtigenden Faktoren. Die Bereitstellung von alters- und pflegegerechtem Wohnraum steht da an oberster Stelle. Eine Aufgabe, die vom Staat allein nicht zu bewältigen ist.

Der Markt der Zukunft

Aktuell ist ein guter Zeitpunkt für private Kapitalanleger in Pflegeimmobilien zu investieren. Allein die gegenwärtig bestehenden Wartelisten für einen Pflegeplatz und die durchschnittliche Auslastung eines Heims bis zu 95% sind Beweis genug:

  • Immobilien gelten als wertstabile Sachwert-/Kapitalanlagen
  • konjunkturunabhängiger Wachstumsmarkt
  • risikoarme Sachwertanlagen verbunden mit minimalem Verwaltungsaufwand
  • historisch niedrige Zinsen

Das sagt Tobias Just, Leiter der Branchen- und Immobilienmarktanalyse bei Deutsche Bank Research:

  • Heute (2010) leben 709.000 Menschen in Pflegeheimen
  • in 40 Jahren kommen 2 Millionen pflegebedürftige Menschen dazu
  • Dazu müssten 18.000 Heime neu erstellt werden
  • Das bedeutet 450 pro Jahr, dann hätten wir 28.000 Heime
  • Zusätzlich müssten die bestehenden 6.000 Heime (nicht mehr marktgerechte Heime) renoviert oder neu erstellt werden
  • Das bedeutet dann durchschnittlich 600 bis 700 neue Heime pro Jahr (in den nächsten 40 Jahren)
  • Info der Redaktion: im Jahr 2013 wurden 121 neue Heime gebaut

Buchtipp

Pflegeimmobilien Zukunft

Möchten Sie mehr über den Pflege-Immobilienmarkt erfahren? Dann können wir Ihnen dieses Buch empfehlen:

„Pflegeimmobilien als zukunftssicheres Investment“

Pflegeimmobilien Zukunft

Unser Pflegefilm erklärt auf anschauliche und eingängige Weise, die Vorteile einer Investition in Pflege-Immobilien.

Formen der Pflegeimmobilie

Die Angebote auf DEUTSCHLAND.Immobilien sind zum größten Teil klassische Pflegeimmobilien in Form von Pflegeappartements. Bei diesen Einrichtungen handelt es sich um förderungswürdige Sozialimmobilien gemäß SGB (Sozialgesetzbuch) XI. Förderungswürdige Sozialimmobilien erhalten Zuschüsse der staatlichen Sozialhilfeträger, die im Bundessozialhilfegesetz (BSHG) verankert sind.

Die Kosten der Pflegeleistung wird je nach Pflegestufe von der staatlichen Pflegeversicherung übernommen. Kann der Bewohner eines Pflegeappartements die anteilige Zahlung an den Gesamtkosten für seinen Pflegeplatz nicht leisten, übernehmen die Sozialhilfeträger diesen Teil. Die in „Vorkasse“ getretenen staatlichen Sozialhilfeträger versuchen dann, diesen Betrag von den Familienangehörigen gemäß § 1601 BGB wiederzubekommen. Der Pächter erhält also für seine Bewohner, die nicht in der Lage sind, die Mietkosten zu tragen, von den Sozialhilfeträgern die sofortige Kostenübernahme. Dadurch ist das Ausfallrisiko erheblich reduziert.

Nicht-Förderungswürdige Sozialimmobilien

Bei den nicht-förderungswürdigen Sozialimmobilien gibt es keine Unterstützung der Sozialkassen. Von diesen Einrichtungen bieten wir zwei Arten an:

  • 1. Betreutes Wohnen mit Pachtvertrag
  • 2. Betreutes Wohnen ohne Pachtvertrag

Das Betreute Wohnen

Das Betreute Wohnen mit Pachtvertrag bietet Ihnen durch den Betreiber eine über 20 bis 30 Jahre sichere Einnahme, der allerdings keine Zuschüsse der staatlichen Sozialkassen bei Zahlungsausfall des Bewohners bekommt. Bei diesen Einrichtungen ist ein wirtschaftlich erfolgreicher sowie richtig kalkulierender Betreiber die Absicherung Ihrer anteiligen Pacht.

Das Betreute Wohnen ohne Pachtvertrag hat ähnliche Vor- und Nachteile wie eine Eigentumswohnung. Hier treffen Sie als Anleger alle finanziellen und objektbezogenen Entscheidungen innerhalb einer Eigentümergemeinschaft selbst und tragen somit sämtliche Kosten für Vermietung und Renovierung.

Das Pflegeappartement

Das Pflegeappartement

Die modernen und nach aktuellem Pflegestandard ausgestatteten Pflegeappartements sind Wohneinheiten in einem Alten- bzw. Pflegeheim. Unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der zu pflegenden Bewohner sind Pflegeimmobilien barrierefrei und behindertengerecht gebaut.

Alle Zimmer, ob Einzel- oder Doppelzimmer, sind in einer freundlichen Atmosphäre gestaltet und verfügen über eine hochwertige Ausstattung, zum Teil mit Balkon oder Terrasse, breite Türen, Aufzüge und Notrufsysteme. Viele Pflegeheime haben attraktive Gemeinschaftsräume wie Cafés, Wellnessräume oder Bibliotheken, die das Ambiente des Pflegeheims zusätzlich aufwerten und zum Wohlfühlen einladen.

Beispiel Pflegeappartement

Größe Einzelzimmer 45,71 m², aufgeteilt in 21,08 m² Wohnbereich plus 24,63 m² anteilige Gemeinschaftsfläche
Kaufpreis € 127.037,–
Mietzins 5,0% anfänglich p. a., auch bei Leerstand
Art der Immobilie förderungswürdige Sozialimmobilie gemäß SGB (Sozialgesetzbuch) XI.

Erstellen Sie hier eine Musterberechnung 

Pflegeappartement oder Eigentumswohnung?

  • Welche Anlageform bietet Ihnen die meisten Vorteile?
  • Welche Chancen und Risiken haben Investitionen in Immobilien?
  • Welcher Anlegertyp sind Sie?

Bereits seit vielen Jahren sind Eigentumswohnungen als Kapitalanlage im Immobiliensektor begehrt und bieten Anlegern auf den ersten Blick eine Vielzahl an Vorzügen. Der zweite Blick ist da schon weniger perfekt: Möglicher Ärger mit den Mietern, aufwendige Instandhaltungsmaßnahmen und gegebenenfalls Mietausfall wegen Leerstand der Wohnung auf unbestimmte Zeit. Eine Eigentumswohnung kann eine zeitintensive und nachfrageabhängige Kapitalanlage sein.

Die Alternative: Pflegeimmobilien als zukunftsstarke Anlage-Immobilie mit wachsender Nachfrage und vergleichsweise hohen Mietzinsen!

Nehmen Sie sich die Zeit und prüfen Sie die gegenübergestellten Merkmale beider Anlageformen genau. Entscheiden Sie sich erst dann für das für Sie passende Investment.

Vergleich: Pflegeappartement oder Eigentumswohnung (exemplarisch)

Mietersuche/-wechsel

Pflegeimmobilie Der Mietvertrag wird zwischen dem Eigentümer und dem Betreiber i. d. R. auf 20 Jahre mit Verlängerungsoption auf 30 Jahre geschlossen. Die anteilige Pacht wird unabhängig von der tatsächlichen Belegung bzw. Vermietung gezahlt. Der Eigentümer hat keinen Mieterkontakt.
Eigentumswohnung Die Mietersuche und -auswahl nimmt der Eigentümer meist selbst vor, ebenso die Prüfung der Bonität bzw. Zuverlässigkeit oder er hat hohe Kosten für einen Makler. Die Vertragslaufzeiten sind eher kurz und bei Leerstand der Wohnung entfällt die Mietzahlung.

Instandhaltungskosten

Pflegeimmobilie Die Instandhaltungskosten beschränken sich in der Regel für Eigentümer auf Dach und Fach. Alle weiteren Instandhaltungsmaßnahmen übernimmt der Betreiber laut Mietvertrag.
Eigentumswohnung Eigentümer können nur eingeschränkt die Kosten für Instandhaltungen an die Mieter (über den Mietvertrag) weitergeben. Verpflichtungen am Gemeinschaftseigentum trägt der Eigentümer vollständig.

Miete/Mietzins

Pflegeimmobilie Der Mietzins liegt momentan zwischen 3,9 % bis 5,5 % p.a. und wird in einem langfristigen Mietvertrag vereinbart. Dadurch erhält der Eigentümer Kalkulationssicherheit.
Eigentumswohnung Geringe Kalkulationssicherheit durch wechselnde oder zahlungsunfähige Mieter, Leerstand der Wohnung oder Mietnomaden. Der Mietzins liegt durch gestiegene Kaufpreise und deutlich höhere Nebenkosten oftmals unter 3 % p.a.

Verwaltungsaufwand

Pflegeimmobilie Durch Abgabe aller Aufgaben an den Betreiber und Verwalter der Pflegeimmobilie entsteht kaum zeitlicher Verwaltungsaufwand  (Eigentümerversammlung) für den Eigentümer.
Eigentumswohnung Der Eigentümer muss sich oftmals selbst um seine Mieter kümmern, d.h. Mietersuche und -kontakt, Instandhaltung und Reparaturen, bis hin zur Erstellung von Nebenkostenabrechnungen, wenn kein Verwalter eingebunden ist.

Wiederverkauf

Pflegeimmobilie DEUTSCHLAND.Immobilien bietet die Möglichkeit, Ihre zum Verkauf stehende Pflegeimmobilie einer großen Käuferschaft anzubieten.
Eigentumswohnung Der Verkauf kann zu Problemen durch fehlende Marktkenntnis führen und dauert in der Regel etwas länger.

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Von der Idee bis zur ersten Pacht

Von der Idee bis zur ersten Pacht...

Analyse

Bei der Ermittlung des Pflegeplatz-Bedarfs an dem geplanten Standort werden verschiedene Faktoren und Marktanalysen berücksichtigt wie Infrastruktur, vorhandene Einrichtungen und Bevölkerungsstruktur.

Auswahl eines Betreibers

Die Auswahl eines geeigneten Betreibers für das geplante Pflegeheim beginnt vor der eigentlichen Bauplanung, um wichtige bauliche Vorgaben und Maßnahmen zu berücksichtigen.

Grundstücksauswahl

Die Wahl eines geeigneten Grundstücks hängt zumeist von der direkten Umgebung und der Verfügbarkeit ab. Hier sollten die zukünftigen Bewohner, Angehörigen sowie Pflegekräfte eine gute Infrastruktur und eine günstige Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz vorfinden.

Projektkoordination

Die Planung des Projektes erfolgt in Abstimmung zwischen den Projektbeteiligten wie Initiator, Architekt, Betreiber sowie dem ausführenden Bauunternehmen und Sozialträgern. Übrigens: DEUTSCHLAND.Immobilien übernimmt bei vielen Projekten selbst die Koordination.

Bau und Überwachung

Während der Bauphase werden die einzelnen Bauschritte regelmäßig überwacht und auf Umsetzung der Vorgaben des Betreibers geachtet.

Baufertigstellung und Übergabe

Nach Beendigung und Fertigstellung findet die Übergabe an den Betreiber des Pflegeheims statt. Die ersten Bewohner können nun einziehen.

Mietbeginn für den Investor

Mit der Übergabe des Pflegeheims beginnt in der Regel der Pachtvertrag des Betreibers. Für den Investor gibt es oftmals eine sogenannte “Pre-Opening-Phase“ von einigen (3 bis 9) Monaten. In dieser Übergangszeit – während die Pflegebedürftigen in das Heim einziehen – erhält der Investor keine oder verminderte Pacht.

Beteiligte Personen

Beteiligte Personen

Betreiber bzw. Pächter

Neben der Standortwahl ist für Anleger die Wahl eines renommierten und bonitätsstarken Betreibers wichtig, um mögliche Anlagerisiken auszuschließen. Langjährige Erfahrungen sind dabei ebenso bedeutend wie eine gute Expertise. Die meisten Pflegeeinrichtungen in Deutschland werden von Betreibern der freien Wohlfahrtsverbände wie Deutsches Rotes Kreuz, Arbeiterwohlfahrt oder Caritas Verband und Orden wie Johanniter und Malteser geführt. Neben diesen Betreibern gibt es auch kommunale sowie freie gemeinnützige Betreiber. Die Zahl der privaten, gewerblichen Betreiber nimmt zu, eine Entwicklung, die auf den Pflegenotstand zurückzuführen ist. Der Betreiber ist auch immer der Pächter eines gesamten Pflegeheims. Die monatlichen Mietzahlungen werden von den Bewohnern direkt an den Betreiber geleistet.

 

Zu den Aufgaben eines Pflegeheimbetreibers gehört u. a. eine zielorientierte Leitung der Einrichtung nach wirtschaftlich erfolgreicher Unternehmerpolitik. Dabei sind sowohl die Personalplanung als auch das Leistungspaket des Pflegeangebots relevant. In der Regel übernimmt der Betreiber alle anfallenden Nebenkosten wie Reparatur- und Instandhaltungsaufwand, bis auf Dach und Fach.

In dem zwischen den Käufern einer Pflegeimmobilie und dem Betreiber abgeschlossenen Pachtvertrag werden alle Einzelheiten festgehalten wie z.B.:

  • die Vertragsdauer von i.d.R. 20 Jahren bzw. 25 Jahren mit Verlängerungsoption des Pächters von 1x 5 bzw. 2x 5 Jahren
  • die Höhe und Anpassungen der anteiligen Pachtzahlungen (Indexierung)
  • die Rechte und Pflichten des Pächters (Zahlung der Pachterträge oder Instandhaltungsmaßnahmen)

Verwalter

Der Verwalter wird zunächst durch den Eigentümer bzw. dem Bauträger oder dem Verkäufer bestellt und später durch die Eigentümergemeinschaft bestätigt. Dem Verwalter obliegen folgende Aufgaben:

  • die Erstellung der Wirtschaftspläne,
  • die Prüfung der eingehenden Pachtzahlung des Betreibers,
  • die Abrechnung der anteiligen Pachtzahlung (Miete) an die Eigentümer,
  • die Einberufung und Durchführung von Eigentümerversammlungen,
  • die Qualitätskontrolle des Pflegeheims,
  • die Koordinierung benötigter Instandhaltungsmaßnahmen.

Einmal jährlich beruft der Verwalter die Eigentümer zu einer Eigentümerversammlung ein. Als Eigentümer einer Pflegeimmobilie können Sie teilnehmen, müssen aber nicht. Auf dieser Versammlung werden Themen wie z.B. Instandhaltungsrücklagen oder der Wirtschaftsplan des Pflegeheims besprochen und beschlossen. In einem Protokoll werden alle Ergebnisse und Abstimmungen festgehalten und jedem Eigentümer zugesandt.

Bauträger/Initiator

Die Entstehung eines neuen Pflegeheims ist ein planungsintensives Bauprojekt, das von einem Bauträger bzw. Initiator koordiniert und überwacht wird. Er verantwortet vor allem diese Bereiche:

  • Bedarfsermittlung,
  • Abstimmung des Vorhabens mit den Trägern der Krankenkassen, der Gemeinde, der Heimaufsicht sowie den Trägern der Sozialhilfe,
  • Suche nach einem geeigneten Betreiber,
  • Erstellung und Abstimmung des Pachtvertrages mit dem Betreiber,
  • Konzeption der Bauplanung unter Berücksichtigung der Vorgaben des Betreibers und der Behörden,
  • Ständige Kontrolle der bauausführenden Unternehmen während der Bauphase und der Bauendphase,
  • Übergabe an den Betreiber sowie an die Eigentümer.

Die Grundlage für eine langfristige Nutzung der Pflegeeinrichtung ist eine hohe, mängelfreie Bauqualität, die den Vorgaben der Heimbauverordnung entsprechen muss und professionell kontrolliert wird.

Mehr zu den Projektpartnern

Notar

Zunächst wird zwischen Zentral- und Abwicklungsnotar und dem Angebots- oder Annahmenotar unterschieden. Der Zentralnotar ist schon im Vorfeld mit den für die Abwicklung notwendigen Voraussetzungen betraut. Dazu gehören sämtliche Grundbuchangelegenheiten, einholen der Abgeschlossenheitsbescheinigung als Voraussetzung für die ordnungsgemäße Erstellung der Teilungserklärung, Beurkundung des Pachtvertrages, die Erstellung des Kaufvertragsmusters etc. Damit nicht jeder Käufer auf Grund der räumlichen Trennung bei dem Zentralnotar beurkunden muss, ist das sogenannte Angebots-/ Annahmeverfahren im Beurkundungsgesetz verankert. In diesem Fall kann der potentielle Käufer den Notar seines Vertrauens oder einen besonders fachkundigen Notar zur Beirkundung des Kaufvertragsangebotes oder der Annahme des Angebots nutzen, der in seiner Nähe agiert.

Dabei ist jeder Notar grundsätzlich zur Unabhängigkeit und Unparteilichkeit verpflichtet. Das Beurkundungsgesetz schreibt vor, das dem potentiellen Erwerber 14 Tage vor Beurkundung sämtliche relevanten Vertragsdokumente wie Kaufvertragsentwurf, Teilungserklärung und Verweisurkunden zur Prüfung zur Verfügung stehen müssen, die ihm vom beurkundenden Notar übermittelt werden müssen. Der Zentralnotar veranlasst nach Zustandekommen des Kaufvertrages das weitere Vorgehen mit dem Grundbuchamt und sorgt für die Eintragung der Auflassung oder Auflassungsvormerkung für den zukünftigen Eigentümer im Grundbuch. Erst wenn diese Eintragung sichergestellt ist, übermittelt er die Fälligkeitsmitteilung des Kaufpreises oder des Kaufpreisanteiles an den Käufer. Wenn der Kaufpreis in voller Höhe gezahlt wurde, sorgt der Notar für die Eintragung des Käufers als Eigentümer im Grundbuch. Sollten Kaufpreisteile ganz oder zum Teil finanziert werden, sorgt er zudem für die Eintragung von Grundschulden bzw. für die "Zug-um-Zug"- Löschung von Grundschulden des ehemaligen Eigentümers.

Nach der Kaufpreiszahlung und Eintragung in das Grundbuch haben Sie das Recht Ihren Besitz zu verschenken, zu verkaufen, zu vererben oder zu beleihen.

Chancen & Risiken

Chancen & Risiken

Chancen

  • Sie haben eine festgeschriebene Mieteinnahme über einen langen Zeitraum von 20 bis 30 Jahren, die bei Mietausfall des Bewohners des Pflegeappartements durch Zuschüsse der Sozialkassen an den Pächter gesichert wird. Dadurch ist dessen Ausfallrisiko reduziert.
  • Sie bekommen Ihre anteilige Pachtzahlung unabhängig von der tatsächlichen Belegung des Appartements.
  • Sie erhalten einen hohen Mietzins von 3,9% bis 5,5%.
  • Sie investieren in einen konjunkturunabhängigen Wachstumsmarkt.
  • Sie und Ihre Angehörigen erhalten bei Eigenbedarf in einem der Häuser des Betreibers ohne lange Warteliste bevorzugt einen Pflegeplatz.
  • Sie sind über die Grundbucheintragung als Eigentümer abgesichert und können Ihre Pflegeimmobilie verkaufen, verschenken, vererben oder beleihen.
  • Sie profitieren von einer Immobilienform, die durch verschiedene Bedarfsermittlungs-Kontrollen geprüft wurde (Initiator, Betreiber, Sozialamt, Banken).
  • Sie können Ihre Pflegeimmobilie über DEUTSCHLAND.Immobilien unkompliziert weiterverkaufen.

Risiken

  • Bei einer Standortwahl mit geringem Pflegeplatzbedarf besteht die Möglichkeit, dass sich ein Pflegeheim nicht wirtschaftlich betreiben lässt.
  • Das Pflegeleistungsangebot und die Ausstattungen können Gründe für geringe Belegungszahlen einer Einrichtung sein.
  • Eine Konkurrenz-Einrichtung eröffnet in unmittelbarer Nähe.
  • Betreiberausfall und Risiko, dass der Pächter seine vertragliche Verpflichtung hinsichtlich der Instandhaltung nicht erfüllt (Ausfallwahrscheinlichkeit liegt bei nur 0,3% bis 0,98% je nach Größe und Betreiber, lt. Wirtschaftsauskunft Creditreform).
  • Leerstandsrisiko bei einer Beendigung des Pachtvertrages.

Besonderheit: Das bevorzugte Belegungsrecht

Besonderheit: das bevorzugte Belegungsrecht

Das besondere Extra für alle Pflegeimmobilien-Besitzer!

Eigentümer einer Pflegeimmobilie profitieren gleich doppelt: Sie genießen die vielen Vorteile dieser unkomplizierten Kapitalanlage mit Renditen bis 5,5% p.a., einer staatlich gesicherten Mieteinnahme durch SGB und BSHG, keinen Verwaltungsaufwand für Vermietung wie Renovierung oder Mieterkontakt und bis 30 Jahre laufende Pachtverträge mit namhaften Betreibern. Zusätzlich erhalten Pflegeimmobilien-Besitzer über das bevorzugte Belegungsrecht bei Eigenbedarf einen Pflegeplatz für sich oder nahe Angehörige in einem der Häuser des Betreibers. Das gilt vom ersten Tag des Immobilienbesitzes an!

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