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20180904-Erbpacht
30.10.2018

Informationsreihe "Erbpacht" – Teil 3

In dieser Informationsreihe erfahren erfahren Sie alles rund um Immobilien mit Erbpachtvertrag und welche Vorteile sie Ihnen bieten.
Im dritten und letzten Teil erklären wir, was beim sogenannten "Heimfall" zu beachten ist und warum sich ein Erbbaurechtsvertrag positiv auf die Nachsteuerrendite auswirkt.

Besonderheit: der „Heimfall“

Der sogenannte Heimfall beschreibt die vorzeitige Rückübertragung des Erbbaurechtes an den Grundstückseigentümer vor dem eigentlichen Ablauf des Vertrages. Der Grund für eine solche Situation können die Insolvenz des Erbbaunehmers oder Verstöße gegen seine Vertragsverpflichtungen sein.

Die Konsequenz bei Eintritt eines solchen Falles ist die vorzeitige Vertragsbeendigung. Allerdings wird der Vertrag nicht beendet, ohne eine Entschädigung an den Erbbauberechtigten auszuzahlen. Bei Wohngebäuden muss die Entschädigung mindestens zwei Drittel des Gebäudewertes betragen. Teilweise enthalten Erbbaurechtsverträge auch höhere Abfindungsbeträge.

Steuerliche und wirtschaftliche Betrachtung für Kapitalanlage-Immobilien

Bei Anlage-Objekten kann sich ein Erbbaurechtsvertrag durchaus positiv auf die Renditeberechnung nach Steuer und allen Kosten auswirken. Der Erbbauzins kann in voller Höhe als Werbungskosten geltend gemacht werden und führt zu einer besseren Nachsteuerrendite.

Entgegen der landläufigen Meinung sind Banken durchaus offen bei der Finanzierung von Erbbaurechtsverträgen. In einigen Regionen (z.B. in Süddeutschland) gibt es kaum Eigentumsgrundstücke. Von daher sind Regionalbanken vor Ort oftmals mit dem Thema vertraut.

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